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Alterssichtigkeit Die alterssichtigkeit oder Presbyopie ist ein langsamer und altersabhängiger Verlust der Linsenelastizität Bei der Alterssichtigkeit ist die Fähigkeit der Akkommodation gestört. Die Akkomodation ist die Fähigkeit zur Änderung der optischen Brechkraft der körpereigenen Augenlinse des Auges, d. h. die Umschaltung vom Nah- zum weitsehen ist gestört. Dadurch können Gegenstände in unterschiedlichen Entfernungen nicht mehr scharf auf der Netzhaut abgebildet werden. Durch eine Kontraktion des Ziliarmuskels im Strahlenkörper stellen sich optisch-geometrische Veränderungen im Auge ein, die die Gesamtbrechkraft des Auges um bis zu 15 Dioptrien verändern. Die Akkommodation kann bei der altersbedingten Fehlsichtigkeit nicht mehr bewusst gesteuert werden. Als Pseudoakkommodation wird die Fähigkeit bezeichnet, sowohl Gegenstände in der Ferne als auch in der Nähe ohne aktive Brechkraftänderung des Auges hinreichend scharf erkennen zu können. Akkommodationsstörungen: Presbyopie Schon mit der geburt verliert die Linse nach und nach an Elastizität durch eine langsame Einlagerung von Kalk. Fällt die Akkommodationsbreite mit zunehmendem Alter unter etwa 3 Dioptrien (die Zeitung muss zum Lesen mit Fernbrille in über 35 cm Abstand gehalten werden) spricht man von einer Presbyopie. Eine einfache Lesebrille, eine Bifokalbrille oder Gleitsichtbrillen können die Presbyopie erfolgreich ausgleichen. Es existieren ferner verschiedene Verfahren zum kosmetisch unauffälligen Ausgleich der Presbyopie, die allesamt auf Pseudoakkommodationsverfahren basieren - Monovision: ein Auge wird durch eine Kontaktlinse auf die Nähe abgestimmt - Multifokale Kontaktlinsen - Multifokale Intraokularlinsen |


